Verwaltertum

Jasper Nozza zum Thema "Verwaltertum"

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Ich wollte gerne mit dem Gebet beginnen. Jetzt haben wir schon sehr viel gebetet. Beim Anfangsgebet hatte ich den Eindruck, den ich gerne kurz ausführen möchte. Danke dir, Vater, dass du so präsent bist und dass du heute wie eine sanfte Welle über die Herzen der Menschen kommst. Vater, dass du spürbar und sanft zugleich kommst, wie eine Welle. Wir möchten etwas in unserem Leben verändern, deshalb sitzen wir heute hier und möchten näher zu dir wachsen.


Und ich danke dir, dass es dein Interesse ist, dass wir das tun und dass du uns immer näher an dich heranziehst. Einige Leute möchten vielleicht nicht sofort preisgeben, wer sie sind. Aber damit möchte ich nicht beginnen. Ich würde gerne von euch wissen: Warum seid ihr überhaupt heute hier? Wir können vielleicht nicht alle zu Wort kommen lassen, aber bitte!


Heute geht es ein bisschen darum, das werde ich später erklären. Es ist wirklich eine Ehre, diese Zeit mit euch zu verbringen. Es ist erstaunlich, was für eine Ehre es ist. Beruflich bedingt muss ich täglich mit Leuten über Finanzen reden. Ich habe das also schon hunderte Male gemacht.


Ich möchte euch ein Versprechen geben: Wenn ihr dieses Thema mit aufrichtigen Herzen angeht, dann ist der Durchbruch nicht nur im finanziellen Bereich möglich. Es ist erstaunlich, welchen Einfluss das Thema Finanzen auf unser Leben hat. Und hier komme ich gleich zu einem sehr wichtigen Punkt: Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte der Finsternis. Und diesen Satz möchte ich ein wenig erläutern. Wir glauben, dass Geld materiell ist.


Fleisch und Blut. Aber das stimmt überhaupt nicht. Wir kämpfen gegen die Mächte der Finsternis. Ihr werdet später verstehen, warum das so ist. Göttlich, um ehrlich zu sein, bin ich dem Thema überhaupt nicht gewachsen.


Ich beschäftige mich nur intensiv damit und versuche, Offenbarung darüber zu erhalten. Ich teile nur ein paar Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe. Ich bin sicherlich nicht am Ziel angekommen und weiß noch lange nicht alles. Ich bin selbst auf dem Weg und möchte dabei Demut zeigen. Aber eines ist sicher: Geld ist wirklich überall und in fast allem präsent. Es ist existenziell, es ist grundlegend. Grundlegend, entschuldigt mein Deutsch.


Und es ist so unglaublich geistlich. Eine sehr lustige Sache, die heute passiert ist, möchte ich gerne mit euch teilen. Wir haben eine Weile darauf hingearbeitet, vor allem in den letzten zwei Wochen. Gott war so präsent, auch in meinem persönlichen Leben. Ich habe Offenbarungen erhalten, von denen ich euch heute noch nicht alles erzählen kann. Man ist eben dort, wo man ist.


Aber Marc hat heute versehentlich den alten Haushaltsführungskurs komplett gelöscht. Aus der gesamten Akademie. Das ist ärgerlich, weil Leute diesen Kurs gekauft haben. Das müssen wir in Zukunft besser im Auge behalten. Okay?


Deshalb ist es nett. Aber was ich spannend finde zu erkennen: Ich glaube, dass wir den Reset drücken müssen. Ich denke, dass es wirklich an der Zeit ist. Wir haben das Gefühl, dass ihr alle richtig berührt werdet und weiterkommt durch die zehn Kurse, die wir anbieten. Aber wir glauben auch, dass in einem halben Jahr oder einem Jahr von jetzt an, es wirklich Früchte tragen wird.


Deshalb möchte ich euch dazu ermutigen, euch damit auseinanderzusetzen. Es geht nicht nur um heute und auch nicht nur um das, was ich erzähle. Es geht um eure Beziehung mit Jesus. Okay, wer bin ich? Ich bin Jasper Mozzarella.


Ich habe eine Ehefrau namens Amy und zwei kleine Kinder. Sie sind drei und fünf Jahre alt. Früher bin ich immer mit ihnen auf dem Laufrad durch die Gemeinde gefahren. Das geht leider nicht mehr. Meine Kinder sind darüber sehr sauer.


Jedenfalls habe ich schon über fünfzehn Jahre in der Finanzdienstleistungsbranche gearbeitet. Als ich noch kein Christ war, dachte ich, dass ich diese Arbeit aufgeben müsste, als ich Christ wurde. Es ging so viel schief hier, dass ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren konnte. Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass Gott wollte, dass ich meine Werte in diese Branche einbringe. So haben wir vor vier Jahren christliche Finanzdienstleistungen gegründet. Ich möchte nicht lange darüber reden, das ist heute irrelevant, aber ich möchte euch ein bisschen davon erzählen, damit ihr versteht, woher ich komme. Wir glauben, dass es sechs Institutionen gibt, die die Verantwortung haben, Menschen im Umgang mit Finanzen zu unterrichten.


Das sind die Regierung, das Schulungs- und Bildungssystem, die Banken, die Versicherungen oder die Finanzdienstleister, die Eltern oder die Familie und eben auch die Kirche. Einige Christen mögen das nicht gerne hören, wenn ich das sage. Aber es ist so, und vielleicht ist das für den einen oder anderen schon eine herausfordernde Aussage. Heute werdet ihr hoffentlich verstehen, warum das aber auch stimmt. Herausforderungen in diesem Thema herausgefordert und ich wünsche mir, dass es bei euch genauso ist. Wenn ihr auf bestimmte Themen stoßt, seid bitte ehrlich damit.


Geht damit vor den Herrn, sprecht mit anderen darüber, denn wer weiß, was der Grund dafür ist, warum es noch keinen Durchbruch gibt? Vielleicht eine kleine Information über mich selbst: Ich möchte, dass ihr jederzeit Fragen stellt. Ich kann sehr schnell sprechen. Ich habe einen niederländischen Akzent. Und ich bin manchmal sehr direkt.


Dann sage ich "alle Menschen" - das meine ich nicht - die meisten Menschen - oder ich bin auch total direkt. Dann sage ich, es ist so. Das meine ich auch nicht. Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir da ein paar Stolpersteine haben könnten. Manchmal kann das schädlich sein. Das Ziel für heute ist tatsächlich, Begeisterung und Spaß mit dem Thema Finanzen zu verbinden.


Natürlich Freude, Freiheit, Liebe und Frieden sind auch in diesem Thema wichtig. Aber vor allem auch Durchbruch und Begeisterung sind entscheidend. Ich möchte euch kurz erzählen, was heute passiert ist. Wir haben vier Themen. Das erste ist: Was ist los? Wir wollen uns die Realität ansehen.


Welchen Einfluss hat Geld? Wie gehen Menschen damit um? Das zweite Thema ist: Warum ist das so? Ich möchte mit euch in die Bibel gehen und euch zeigen, warum die Situation auf der Erde so ist, wie sie ist. Was will Gott eigentlich? Was ist seine Vision für uns?


Und dann letztlich gibt es auch schon Anhänge, es gibt ein paar Tipps und Tricks, die mir geholfen haben, in diesem Thema besser umzugehen. Ja, die möchte ich gerne mit euch teilen. Das Ganze dauert vier bis fünf Stunden. Ich hoffe wirklich, dass ich das in anderthalb Stunden hinbekomme. Ich weiß auch gar nicht, wie viel Zeit ich offiziell habe.


Aber es ist echt. Es ist so ein tiefgreifendes Thema, dass eigentlich ja, da ist auch Bedarf. Wenn Leute früher gehen müssen, dann ist das leider so. Okay. Was ist los, was ist die Realität?


Fragt in der Runde. Wie gehen Menschen eigentlich mit Geld um? Wer will? Gut, schlecht, unparteiisch. Genauso wie Sicherheit, eine Eigenschaft, die manche Menschen haben. Kommt es auf die Menschen an, weiß ich ja, aber wenn man so in die Welt schaut... Ich meine nicht unbedingt euch.


Okay, dann anders vielleicht. Ist es grundlegend gesund oder nicht? Ich habe ja gesagt, dass ich oft über Geld reden muss mit Menschen. Wenn ich selbst darüber anfange - das ist nicht oft, aber manchmal auch - dann sieht man immer, dass die Gesichter der Menschen verfallen. Man merkt auch sehr oft, dass die Atmosphäre einfach endet.


Das ist ziemlich hart. Das Thema Finanzen und Haushalt ist einfach nicht beliebt. Ich bin super dankbar, dass so viele Leute hier sitzen müssen. Ich hoffe, dass es ein erster Schritt zu viel mehr ist. Steffi hat vorhin gesagt: Sechzig Leute, super.


Nein, wir brauchen hier hundert Leute. Aber der Punkt ist ja, dass in den alten Kursen, die 2019 gemacht wurden, nur wenige Menschen anwesend waren. In vier Jahren haben sich nur fünfzehn Leute das angehört. Das tut mir leid. Das schmerzt in meinem Herzen. Ja genau, denn Offenheit fehlt in dem Thema Finanzen.


Ich habe einen Bibelvers dazu gefunden, der kann für manche von euch ein bisschen hart sein, aber ich habe mich darin wiedergefunden, weil es sehr herausfordernd ist. Hesekiel 33,31: "Und sie werden zu dir kommen, wie das Volk zusammenkommt, und werden vor dir sitzen als mein Volk und deine Worte hören, aber nicht danach handeln; denn sie verkünden Liebe mit ihrem Mund, aber ihr Herz folgt ihrem Gewinn nach." Das ist Schlager. Die gute Nachricht gibt es noch ein bisschen anders.


Ich lese euch das letzte Teil. Ihr Herz ist nur damit beschäftigt, wie sie skrupellos bereichern können. Abgefahren. So. Traut sich jemand, mir zu erzählen, wie viele Bibelstellen es eigentlich zum Thema Finanzen, Vermögen und Eigentum gibt?


Eine Zahl. Wer hat mir eine Zahl? Niemand? Macht nichts. Die Statistiken, die verlaufen sich. Ich habe Statistiken gelesen, mit zweitausendfünfhundert Mal bis zu viertausendfünfhundert Mal.


Du meinst hier ein anderes Thema. Das ist das Thema Geben. Nur rein das Geben, einen Vers pro Tag, es kommt neun zu wenig. Finanzen, Verwaltertum und Umgang mit zweieinhalbtausend Mal. Wie viele Jesu Gleichnisse von achtunddreißig haben mit diesem Thema zu tun?


Sechzehn, knapp die Hälfte. Abgefahren. Deswegen ist es auch schade, dass in dem Kurs von 2019 zu wenige Menschen da waren. Gott hat sich bestimmt etwas dabei gedacht, dass das ein wichtiges Thema ist, wenn er es so oft bespricht. Und es ist nicht so, weil das Thema Finanzen für Gott wichtig ist.


Ihm gehört ja alles. Er wusste, wie wir und unsere Herzen damit umgehen. Deswegen hat er es angesprochen. Damit wir unsere Augen öffnen und uns damit beschäftigen. Eine Sache, die mich traurig macht, ist, dass Gott mir auch den Eindruck gegeben hat.


Er hat zu mir gesagt: Jasper, ich bin traurig, dass im pastoralen Dienst, also bei den Hirten, so wenig über Finanzen geredet wird. Der pastorale Dienst ist dafür da, sich um die Menschen zu kümmern, und das Thema kommt fast nie zur Sprache. Und in Gemeinden ist es oft auch so, dass das Thema viel zu wenig besprochen wird. Überhaupt. Pastoren und Leiter haben oft Angst, über dieses Thema zu reden.


Oder zumindest Respekt davor. Das sollte aber nicht so sein, wenn es so oft in der Bibel steht. Und wenn das Thema besprochen wird, wird es sehr oft in Verbindung gebracht mit "Wir brauchen Geld." Lass uns über die Finanzen reden. Das ist eine schlechte Verbindung!


In Gottes Königreich gibt es immer genug. Heidi Becker, das ist übrigens wahr. Und Gott will ja von den Menschen eigentlich gar nicht das Geld haben. Er will ja von euch eure Herzen haben. Dann ist das Geld ja eine Selbstverständlichkeit.


Deshalb wollen auch Pastoren, die nicht euer Geld haben. Sie wollen von Gott eure Herzen haben. Dann gebt ihr eure Finanzen. Alles für Jesus. Kerstin hat das am Sonntag so schön gesagt.


Ich habe das so erlebt: Willst du mit Gott träumen? Dann gib dich hin. Aber gib auch deine Finanzen. In allem, was du hast, aber auch in deinen Finanzen. Gut. Was ist also kaputt?


Wir nehmen heute mal richtig wahr, was eigentlich schon nicht rund läuft. Ich möchte euch nämlich zeigen, was Mammon bis jetzt erreicht hat. Wie gehen Menschen mit Geld um? Das sind die harten Fakten. Übrigens, lustig, ich habe euch den Kurs vorbereitet, habe das Wort Mammon geschrieben und es


 gab eine Autokorrektur, weil ich es falsch geschrieben habe. Und dann habe ich mir gesagt: Nein, der große Buchstabe am Anfang kommt auch weg.


Die kriegt ihr für mich nicht. Versteht ihr das? Ich habe keinen Plan, wie man das auf Deutsch sagt. Das sind so Bereiche, die Einfluss haben. Im Kunstbereich.


Da habe ich mir erst gedacht: Da geht doch nichts schief mit Finanzen. Aber vielleicht doch! Kunst. Alle Berufe, die mit Kunst verbunden sind, sind völlig unterbezahlt. Das ist schon abgefahren. Das sollte eigentlich gar nicht sein.


Religion. Es gibt Kirchen, die haben zu wenig Geld. Es gibt Kirchen, die zu viel Geld haben, die zu wenig haben. Die, die zu viel haben, sitzen nur darauf rum. Das ist übrigens sehr schwarz-weiß. Es gibt bestimmt ein paar Gemeinden. Dass ich jetzt mal schwarz-weiß rede.


Finanzen. Medien, da brauche ich nicht drüber reden. Ökonomie und Finanzen, also die Finanzdienstleister gibt es Branchen, da könnte ich vier Bücher darüber schreiben, warum das schon kaputt ist. Das ist abgefahren. Geldmotiviert.


Die Kinder müssen sehr viel auswendig lernen, was sie später nicht mehr brauchen. Es wird keine Aufmerksamkeit auf die emotionale Ebene gebracht, da fehlt Geld, um das zu verändern. Wir können weitermachen. Die medizinische Welt ist kaputt. Wenn Kinder hergestellt werden, müssen sie gut und günstig sein.


Dazu später noch etwas, aber gut und günstig. Du weißt nicht mehr, was du isst. Die Tiere werden schlecht behandelt. Kann es sein, dass die meisten Probleme geldmotiviert sind? Nicht alle.


Sicherlich nicht. Ich war letztens unterwegs mit meiner Frau, ich weiß nicht mehr wohin, und ich bin an einem Einkaufszentrum vorbeigefahren. Da standen kilometerlange Autos, um in das Einkaufszentrum zu gelangen. Und das hat mich schockiert. Mir ist plötzlich aufgefallen, dass Menschen siebzig bis neunzig Prozent ihrer Zeit damit verbringen, Geld zu verdienen und auszugeben.


Das ist ja grundsätzlich kein Problem. Die Frage ist: Was ist die Herzenshaltung dabei? Und darüber denken die wenigsten nach. Übrigens, auch ich bin unterwegs. Wir wollten letztlich auch unser Haus verkaufen.


Das hat nicht geklappt. Wir haben schon geplant, was wir mit dem Geld machen wollten. Das hat natürlich auch nicht geklappt und das war sehr demütigend für mich, weil das Einzige, was es letztendlich bewirkt hat, war, dass Gott in den Mittelpunkt gerückt ist und wir heute noch hier sind. Übrigens: Burnout ist auch sehr oft finanziell bedingt. Das war alles schon sehr dunkel und negativ, was ich gerade gesagt habe.


Glücklicherweise können wir unseren Fokus auf Jesus richten und sehen, wie schön er sogar in diesem Bereich Dinge gemacht hat. Das ist unsere Aufgabe: unseren Fokus auf ihn zu behalten und zu sehen, was er gut macht. Sein Reich auf Erden zu sehen. Ich möchte den Teufel deshalb nicht an die Wand malen, aber ich möchte ihn bloßstellen und entlarven.


Ich habe das Bedürfnis, dass wir Einblicke erhalten, damit wir anders handeln können. Denn das, was die meisten Leute an dieser Stelle vergessen, ist, dass er schon längst besiegt ist. Wir geben ihm Raum, um Einfluss auf uns zu haben. Das ist so abwegig. Deshalb können wir das auch ändern.


Deshalb bin ich dankbar, dass ihr hier sitzt, weil ihr das angehen wollt. Schauen wir uns das nochmal kurz an, um zu erklären, warum das alles nicht so schön ist. In 1. Johannes 2,15-17 heißt es: "Liebt nicht die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Begierde; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit."


Eine sehr einschneidende Erfahrung war auch etwas, was Jesus mir letztes Jahr erzählt hat. Und zwar hat er mir gesagt, bei Gemeindegründung und Gemeindeaufbau sollte das allerletzte Problem Finanzen sein, denn mir, dem Herrn, gehört alles. Das war so konfrontierend für mich, denn ich dachte: Warum ist das nicht so?


Das hat damit zu tun, dass so wenig über Finanzen gesprochen wird. Wenn nicht darüber gesprochen wird, gibt es keine Transparenz. Ohne Transparenz kann es keine Heilung geben. Es ist schwierig, hier Heilung zu finden.


Aber es hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Welt in der Hand des Teufels ist. In Lukas 4,6 sagt der Teufel zu Jesus: "Und der Teufel sprach zu ihm: Ich werde dir alle diese Macht geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will."


Jesus widerspricht dem nicht. Er korrigiert den Teufel und sagt, dass die Macht ihm gegeben wurde, sie aber nicht ihm gehört. Das ist ein riesiger Unterschied.


So, und dann geht es weiter in Vers 8: "Und Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen." Können wir festhalten, dass einiges schief läuft, wenn es um Finanzen geht? Mir war es super wichtig, die Augen dafür zu öffnen. Unser Auftrag von Gott, der uns an Adam gegeben wurde, ist, dass wir uns vermehren und fruchtbar sein sollten und darin seine Schöpfung ehren.


Es ist so spannend, darüber nachzudenken, wie die Situation bei der Schöpfung war. Ich möchte es kurz bildlich darstellen: Gott arbeitet einen Tag nach dem anderen, er schöpft den Mond, die Sonne, das Wasser, er schöpft alles. Er ist so beschäftigt. Und an einem bestimmten Tag ist er fertig mit allem und sagt: Jetzt möchte ich meinen Höhepunkt auf die Erde setzen. Adam.


Also er formt ihn aus Staub, total leblos. In einem Moment, das muss man sich bildlich vorstellen, das ist so fantastisch! Adam steht da mit seinem leblosen Körper, und Gott bläst ihm das Leben ein. Und Adam öffnet die Augen und schaut Jesus, Gott, direkt ins Gesicht. Und da muss schon eine Freude gewesen sein.


Dieses Bild ist doch abgefahren, oder? Dann nimmt Gott Adam und setzt ihn in den Garten und sagt: Sei fruchtbar. Was hat Adam da selbst gemacht? Gott hat tagelang gearbeitet, um ihn zu versorgen! Wir als Christen, wir wollen immer zurückfallen in die Zeit vor der Sünde.


Das fordert mich auch sehr heraus. Ein Punkt, den ich sehr praktisch finde und über den ihr nachdenken könnt: Wenn ihr etwas kaufen wollt, wen fragt ihr eigentlich? Euer Konto oder Gott? Okay, jetzt komme ich zu einem kleinen Zeugnis.


Tom Koch, den kennt ihr die meisten von euch, ich kenne ihn schon eine Weile. Tom kam letztes Jahr oder vorletztes Jahr auf mich zu und hat mir ein Buch empfohlen, das von Laurent Köningham - Leben auf Messers Schneide oder Daring To Live on the Edge. Ich, so arrogant wie ich war, habe zu Tom gesagt, ich habe schon so viele Bücher über Christentum und Finanzen gelesen, ob da etwas Neues drin ist. Gott wollte mir zeigen, dass ich das Buch lesen soll.


Und ich wurde beim Lesen von zwei Emotionen begleitet. Eine Emotion war super! Ich war erstaunt, ich war dankbar. Es hat mir Puzzle-Stückchen zum Thema Finanzen zusammengebracht. Es war auch ein absoluter Anreiz, das Buch zu lesen.


Ich war so dankbar dafür, weil es mich schon den nächsten Schritt in diesem Thema gebracht hat. Das andere, was ich von innen gespürt habe, war reine Wut. Warum? Laurent Köningham ist einer der größten christlichen Leiter, die es im letzten Jahrhundert gab. Er hat eine der größten Organisationen aufgebaut. Es gibt Unter Christen.


Ein Mann, von dem Hunderttausende Bücher verkauft wurden. Dieses Buch wurde 1993 geschrieben. Warum weiß niemand davon? Warum sind die Inhalte nicht allgemein bekannt?


Das Ziel des Teufels ist es, dieses Thema völlig undurchsichtig zu halten. Er hat einen sehr großen Nutzen daraus, das geheim zu halten. Denken Sie mal darüber nach: Über Geld spricht man nicht, obwohl man siebzig bis neunzig Prozent seines Tages damit beschäftigt ist? Es gibt Arbeitsverträge, in denen steht: Du darfst nicht über dein Gehalt reden.


Wusstet ihr, dass das rechtlich gar nicht möglich ist? Du darfst mit jedem über dein Gehalt reden. Auf der Konferenz habe ich auch den Eindruck gewonnen, dass die Leute nicht gerne über Finanzen reden, weil es entweder mit Scham oder Stolz belastet ist. Scham, ich will nicht darüber reden. Stolz, die anderen hören nicht zu.


Beides nicht positiv, aber besser reden als gar nicht reden. Das ist etwas, das ich später nochmal ansprechen werde. Wenn Leute transparent über Finanzen reden, dann bekommen wir eine Art Schwamm-Effekt. Wir fangen an, zusammen darüber nachzudenken: Wie funktioniert das bei Gott und in der Welt? Die Leute machen nicht mehr die gleichen Fehler.


Das ist ein wirklich großes Problem in der Finanzdienstleistungsbranche. Es gibt Millionen von Verträgen, die rechtlich nachgewiesen sind, dass sie überhaupt nicht funktionieren. Sie werden immer noch wie verrückt verkauft. Wenn wir in einer Gemeinde einen Schwammeffekt haben, in dem alle wissen, dass das nicht funktioniert, dann hat der Verkäufer nicht mal eine Chance, das zu verkaufen. Und die Leute setzen ihr Geld nicht auf Sand.


Bei der Transparenz geht es übrigens nicht nur darum, die Zahlen transparent zu machen. Es ist schön, wenn die Gemeinde sagt: Wir haben so viel eingenommen, so viel ausgegeben. Aber das ist nicht die Transparenz, die Jesus haben will. Ich glaube zumindest nicht.


Die Transparenz, die er will, ist die Transparenz des Herzens. Dadurch entsteht übrigens auch wirklich eine Gemeinschaft. Gerade auch bei diesem Thema, weil es schon ein herausforderndes Thema ist. Je herausfordernder die Themen in Beziehung sind, desto tiefer wird die Beziehung. Also, wenn Leute siebzig bis neunzig Prozent ihrer Zeit damit verbringen, über Geld nachzudenken, dann sagt Matthäus 6,24: "Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird an dem einen hängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon."


Hier ist für mich der absolute Punkt: Wenn wir anfangen, vernünftig mit Finanzen umzugehen, werden wir in allen Bereichen unseres Lebens einen Durchbruch erleben. Und dieser Bibelvers ist der absolute Beweis dafür. Denn wenn man im Kleinen nicht treu ist, ist das eine direkte Anspielung auf Mammon und den Umgang mit Geld. Wie sollen wir dann das Wahrhaftige bekommen?


Die katholische Kirche möchte die Welt zu einem besseren Ort machen. Die Freie Evangelische Gemeinde möchte Erweckung erleben. Vielleicht liegt hier ein sehr großer Schlüssel darin, dass wir, wenn wir die wahrhaftigen Dinge haben wollen, anfangen, gut mit Finanzen umzugehen und aus Schlussfolgerungen die wahrhaftigen Dinge bekommen, damit wir sie tatsächlich umsetzen können.


Also, Mammons Undurchsichtigkeit verhindert Heilung. Er will uns völlig abhängig von Geld machen. Er will an erster Stelle stehen. Er ist die Versorgung, nicht Gott.


Das habe ich alles entdeckt, nachdem Gott mir gesagt hat, dass er traurig ist, dass in der pastoralen Arbeit zu wenig über die Finanzen gesprochen wird. Was will Gott? Jetzt wird es schön, ja bitte? Ein geistlicher Mann, der mit Geld arbeitet, möchte, dass du glaubst, dass Geld die Lösung für deine Probleme ist, dass es dich versorgt.


Durch Geld. Was will Gott? Ich möchte vielleicht noch eine Sache kurz erwähnen. Die heutigen Sachen sind seit Jahren entstanden. Für mich ist das tägliche Brot.


Es kann viel sein. Dann versuchen Sie, sich damit auseinanderzusetzen, damit Sie in Ihrer Beziehung mit Jesus und Ihren offenen Bedingungen weiterkommen. Was ich zumindest klarstellen möchte: Ich hoffe, dass Sie erkennen, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Ich glaube, ich habe das am Anfang auch gesagt: Kunden kommen zu uns. Wenn sie anfangen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, sehen wir finanziellen Durchbruch, aber auch Durchbrüche in anderen Bereichen ihres Lebens.


Sehr ermutigend. Alles, was Gott dir geben will. Was du brauchst, um in deine Berufung zu kommen? Das ist egal, wo ich gleich darüber rede. Ich habe noch eine Frage zur finanziellen Freiheit - was ist das?


Ich meine, ganz TikTok. Vielleicht auch Snapchat. Instagram ist ja heutzutage voll von irgendwelchen Vertrieben, die Ihnen anbieten wollen, dass Sie mit ihnen zusammenarbeiten und finanzielle Freiheit bekommen. Was ist finanzielle Freiheit? Stimmt!


Ist das im Grunde genommen schlecht? Auf gar keinen Fall! Ich habe das schon oft angesprochen. Lachen Sie nicht über die Größe und den Geschmack, den Sie sich wünschen. Ich habe oft mit Leuten gesprochen.


Es ist schon ein Thema, das bei manchen Leuten auch schon ein bisschen Druck macht: Was ist eigentlich meine Berufung? Was hat Gott für mich? Und ich bin eigentlich der Meinung, dass diese Frage super leicht zu beantworten ist für jeden Christen. Jede Berufung von jedem Christen ist allein, mehr zu Jesus zu wachsen. Es ist nichts anderes relevant.


Und jetzt möchte ich mal wieder Sachen zusammenbringen, die ich total genieße, als ich das erkennen durfte. Gott hat ja in seiner Bibel geschrieben, dass wir nach seinem Ebenbild geschaffen wurden. Wenn ich auf die Erde schaue, sehe ich einen Typen, Gott, der ja abgefahren kreativ war, oder? - Ja. Das liegt in uns, die Kreativität.


Und Gott war so klug, uns mit unseren Talenten und unseren Leidenschaften zu erschaffen. Und das krassste Beispiel für mich persönlich ist: Es gibt bestimmt ein paar Leute hier, die Kinder haben. Mann und Frau kommen zusammen und Gott nutzt sie dazu. Und dort entsteht ein Kind. Ein Lebewesen, das wir zusammen mit Gott kreieren dürfen. Das ist so abgefahren!


Wie kreativ! Und was für eine Heilige Dreiheit es gibt zwischen Mann, Frau und Gott! Dass dann so etwas daraus entstehen darf. Das Ebenbild von seiner Welt dürfen wir mitkreieren. Nur damit Sie verstehen, was an Kreativität in Ihnen liegt.


Übrigens, ich muss jetzt kurz abschweifen. Es gibt etwas, das Frauen vielleicht nicht kennen. Es gibt auf öffentlichen Toiletten oft schon Fliegenbilder im Urinal. Männer zielen dann darauf, um besser zu treffen. Das ist keine Spinne.


Das wissen viele Frauen nicht, weil sie noch nie da waren. Das ist super spannend, was jetzt kommt. Der Typ, der das ausgedacht hat, war unterwegs zur Toilette und dachte daran, das zu erzählen. Und unterwegs sagte er: Nein, lass uns ein Patent anmelden."


Der hat ein Patent angemeldet, dann ist zu Phil eurem Bauch. Und zu Phil eurem Bauch? Ach, total irrelevant. Weißt du übrigens, worum es relevant ist? Warum man dann zehn bis zwanzig Prozent an Putzkosten spart?


Was? Zehn bis zwanzig Prozent Putzkosten gespart? War innen oder Stift? Und auf die Fliegen? Nichts!


Dann ist der Film eures eurem Bock zum Patentamt? Und das Patentamt sagt: Ja, das gibt's leider schon. Der Junge ist durch diese Ideen Multimillionär geworden. Diese Ideen hat Gott an Masse für euch alle. Ich spreche das jetzt auch über euch aus.


Das ist da. Ich wünsche euch und betet zu Gott, dass ihr die kreativen Ideen einfach in vollem Maße empfangen und ausleben könnt in eure persönlichen Bereiche. Ich danke dir dafür, Jesus, dass es schon da ist und dass wir es ausleben dürfen. Was heißt dann eigentlich, näher zu Jesus zu wachsen? Das ist auch schon ein sehr spannendes Thema.


Persönlich ist alles, was ich habe und bin, besser zu verwalten. Was kann man besser verwalten? Das Geld. Ja. Zeit. - Zeit.


Ich lese mal ein paar vor: Körper, Beziehungen, Arbeit, Talente, Leidenschaft, Vision, Verletzungen, Geheimnisse Gottes. Finde ich auch richtig cool, da steht etwas darüber in 1. Korinther 4,1: Die Gnade Gottes verwalten wir auch. Die Gaben von Gott verwalten wir auch. Und die Vergebung Gottes an eigentlich allem, was wir haben und sind, aber eben auch unsere Finanzen – im Eigentumvermögen. In einem Kundengespräch vor ungefähr zwei Jahren hat mal jemand einen Scherz erzählt, den sie von einem anderen Pastor gehört hat. Ich weiß nicht, wer der war.


Er sagte: Weißt du, wo der Herr seinen Geldbeutel hat? Schau mal in deine Jackentasche. Das Skript gab meine eigenen Notizen. Eigentlich ist das Wichtigste im Skript. Nein, ich glaube das nicht. Das ist ganz schön konfrontativ.


Der Herr sein Geldbeutel hat und dann sagst du: In deine persönliche Jagdtasche. Das heißt eigentlich in anderen Worten, das was du hast, ist nicht deins. Du bist ja nur Verwalter. Und Verwaltung macht man immer im Interesse vom Eigentümer. Das ist ja Gott. Und wenn wir über Finanzen reden mit Kunden, kriegen wir sehr oft zu hören: Was ist denn eigentlich mit dem Nadelöhr?


Ihr kennt ja den Vers wahrscheinlich, Matthäus 19,24: Wiederum sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt. Also schade, wir kommen nicht in den Himmel. Oder wir wachsen lebenslang, besser zu verwalten. Und wachsen ein Leben lang, besser zu verstehen, dass uns nichts gehört. Dann ist man automatisch bedürftig.


Und übrigens, Bedürftigkeit ist der Sack, die am allerhilfreichsten ist, um näher zu Jesus zu wachsen. Okay, außer ist unsere Berufung, näher zu Jesus zu wachsen. Nun ist Jesus ja klug. Hat sich was überlegt. Und indem ihr in all diese Bereiche näher ihm wachst, zeigt er euch doch natürlich auch, was schon dran ist, oder?


Wo man rangehen sollte, was man verändern sollte, wie man sich verbessern kann. Und natürlich schiebt er dich dann dahin, wofür du gemacht bist. Und das ist übrigens die Berufung, die Christen immer sofort haben wollen. Aber die kommt nur, indem man näher wie Jesus ist. Denn wenn man näher zu ihm wächst, formt er dich und bereitet dich vor für das, was du eigentlich haben sollst.


Und übrigens auch nur, wenn du dich selber gut verwaltest, können die ganzen Profite, die man bekommt, auch in Erfüllung gehen. Ich meine, deine Prophezeiungen können ja so groß sein! Das ist überhaupt kein Problem! Wenn du dann hinsetzt, dann würde es nicht funktionieren. Das ist ja die Treue, die Gott eigentlich von uns haben will in allem, was wir sind.


Okay. Dann heißt es auch so, dass Gott dich geschöpft hat und du blühst in deine Talente und Leidenschaft. Du prügelst total. Und wenn du tatsächlich das machst, wofür du gemacht bist, wie wichtig ist es dann für dich, wie viel du verdienst? Es ist völlig unerheblich.


Aber in der Welt ist es ja so, weil Leute ja total prügeln und blühen: Wenn du so bist in das, was du machst, glaubst du, jemand verdient nicht gut? Ich kann minimal für dich richtig gut, weil du ausblinkst in das, was du machst. Du bist dafür geschaffen worden. Gut. Weiter nähe, weiter nähe, weiter nähe, weiter nähe, weiter nähe, weiter nähe, weiter nähe, weiter nähe, weiter nähe. Dann kommt das.


Und Leute brauchen Urlaub unbedingt. Du brauchst dann gar keinen Urlaub mehr. Aber du wirst es umso mehr genießen. Du solltest ja nämlich biblisch, denn biblisch Urlaub zu nennen. Aber nicht brauchen, damit du die Arbeit wieder weitermachen kannst.


Wie wichtig ist dann die Rente, wenn man das mag, wofür man geschaffen worden ist? Eher abgefahren? Ich würde nicht in Rente gehen? Echt nicht? Ich möchte das noch kurz in den Kontext packen von der Gemeinde.


Ich bin schon seit ich Christ bin daran super interessiert, wie eigentlich die Gemeinde aussehen sollte. Was will Gott eigentlich das? Wie will Gott das Gemeinde aussehen? Und wenn irgendjemand von euch Lust hat, mehr darüber zu reden, kommt wieder immer auf mich zu. Ja, ich liebe das, es ist so geil!


Johannes 13,35, da werdet ihr alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Wie das praktisch aussieht, da gibt es ganz viele Antworten dazu. Ich kann ein bisschen ein Element zeigen, aber vor ein paar Jahren habe ich mal Gott gefragt, wie eine Gemeinde deiner Meinung nach aussehen soll? Er hat einen ganz simplen Satz gesagt: Einer fällt, alle anderen fangen auf. Und dieser Satz ist so wunderschön.


Da habe ich schon Stunden darüber besonnen, was alles schön nicht bedeutet kann. Kann man auch direkt im Finanzen umsetzen und in viele andere Bereiche. Stellt euch vor, die Leute haben erkannt, Nähe zu Jesus, das was wir eigentlich suchen sollen, das führt zur Berufung. Und die individuellen Menschen in der Gemeinde fangen an zu prügeln und blühen in das, wofür die gemacht wurden. Deren Kreativität, die wir von Gott bekommen haben, bin ich ja abgefahren.


Und dann hat man Spezialisten in verschiedenen Bereichen, das wäre bei mir wahrscheinlich Finanzen, weil jemand anders hat Schuhe gemacht, jemand anderes ist Steuerberater und all eure Berufe. Und wir fangen an, zusammen in diese Gemeinschaft, wo wir sprudeln, uns aufeinander zu verlassen. Wir machen Fehler. Darf ist Jesus am Kreuz gestorben, damit die Beziehungen nicht geschadet werden? Aber diese sprudelnde Masse von Gemeinschaft, die muss ja auch nach außen so attraktiv sein, dass Leute, die nicht Christen sind, sagen: Oh, da will ich dabei sein!


Und mitmachen! Das ist, glaube ich, das Bild, das Gott für uns vorbereitet hat für die Gemeinde. Genau. Da habe ich eigentlich dazu alles gesagt. Ende letztes Jahres war die Gottesdienste vorbei und Ah ja, bitte.


Ja, sicherlich. Das ist auch das, was ich mit dem Gedankenschwarm gemeint habe. Wenn Leute in Finanzen unterwegs sind, dass sie das mit anderen Leuten teilen. Dass Fehler nicht wieder gemacht werden. Dass man Leute die Sachen erkennen Ein ganz spannendes Thema.


Zum Beispiel ist Kryptowährung. Gut oder schlecht. Wie geht man damit um? Wenn da einen allgemeinen Wissensgut gäbe, das von mehreren Leuten zusammengebracht wurde, was funktioniert, dann können andere davon mit profitieren. Das gilt nicht nur in den Finanzen, das gilt ja überall. In jedem Bereich.


Das ist ja eigentlich, was Gemeinde sein soll. Das mit einem fällt und andere fangen auf. Das ist vielleicht für unsere Blutfamilie eine totale Verständlichkeit. Mein Bruder hat ein finanzielles Problem, natürlich kippe ich was. Aber wie lieben wir das untereinander?


Eben. Ich will euch eigentlich noch einen ganz wichtigen Hinweis, von dem Gedanken, Geld zu generieren. Ihr sollt generieren, dass in ihrer Kirche wächst. Dann kommt eure Berufung und viel mehr Kohle. Gebt euch gleich noch eine Bibelstelle.


Meine Frau kam von vorne zurück, hatte ihr die Kinder aufgepasst. Und meine Frau sagt: Wirst du nach vorne gehen? Ich sagte: Nein, das ist fast vorbei. Meine Frau sagt: Geh mal vor. Ich bin vorgegangen und sagte: Bumm, Gegenwart hier, ich liebe das übrigens.


Geil! Ich kam gar nicht gewusst, was passiert und Gott sagt zu mir: Yasppa, ich möchte dich gerne offenbaren, in der Zukunft, ich hätte nichts gesagt Hier, in dem Moment, ich möchte dich offenbaren, wie die Einheit in der Gemeinde mit Finanzen zusammenhängt. Ich glaube übrigens noch nichts dazu empfangen, ich brauche Gebete, damit ich das auch empfangen kann. In dem Moment, in dem das passiert ist, dass er gesagt hat, in der Gemeinde wieder Zusammenhang mit Finanzen kommen zwei Brüder zu mir, die kennen dann noch nicht. Beide beide zu mir, ihn einsetzten, umgeben ihn, umarmt mich.


Der andere setzt sich hinter mir und legt seine Hände auf meine Schulter. Ich finde so etwas abgefahren, wie Gott den Aussenwelt mit der Innenwelt in Verbindung bringt. Ja. Nach so etwas brauchen wir Sehnsucht. Das soll Normalsein.


Gott ist so da und er will uns das alles geben. Es ist so legitim, eine ganze Sehnsucht nach Jesus zu haben. Wir müssen nur schauen. Und deswegen ist übrigens auch ein Zeugnis wichtig! Das gibt es ja mehr Sehnsucht!


Davon will ich ja mehr haben! Kleine und große. Du hast eintausend Prozent Recht. Nur es den Wunsch, Finanzen zu generieren, ist völlig legitim. Meiner Meinung nach, wenn der Wunsch Jesus näher zu wachsen, größer ist.


Weil wenn du das nicht hast, würde das in Gottson. Aber ich habe das völlig recht. In den nächsten Kursen wird es auch nochmal teilweise praktisch. Mein eigener nächster Teil ist super praktisch. Es ist alles wahr, deswegen ist das Thema auch schon unglaublich geistlich.


Aber ich würde dir einen kleinen Schlüssel sagen, was du gesagt hast. In dem Moment, wo ich Jesus näher wachse, würde er mich doch offenbaren, wie ich mit diesen Themen umzugehen habe. Das bleibt immer der Fundament. Das andere ist alles wahr. Für mich ist es auch ein Thema, Geld zu verdienen.


Erstens muss ich meine Angestellten bezahlen, das geht sonst nicht. Und zweitens muss ich meine Familie ernähren, das geht sonst auch nicht. Das ist tatsächlich ein praktisches Thema. Deswegen will ich das überhaupt nicht loslassen. Ja, genau.


Hat Gott mir das erzählt, was mit dem Bruder passiert ist? Und ein paar Tage später lese ich natürlich in der Bibel. Apostelgeschichte 4. Da geht es darum, dass die ganze Gemeinde alles Geld auf einen Haufen wirft. Und die, die etwas brauchen, die kriegen etwas. Das steht doch buchstäblich in der Bibel. Folgender Satz.


Das ist ja eigentlich für mich. Die Menge derer aber, die gläubig wurden, war ein Herz und eine Seele. Darüber nachdenken, was das bedeuten kann für unsere Gemeinde, wenn wir ein Herz und eine Seele sein könnten. Auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein Eigen sei, sondern es war ihnen alles gemeinsam. Genau, so!


Ja, das ist das. Egal, schön. Vielleicht noch ein paar Tipps. Ich will auch noch ansprechen auf etwas, was ihr gerade gesagt habt. Ich wusste, das kommt.


Hey, wir sind Kinder des Königs. Habt ihr schon mal ein Königskind gesehen, das im Mangel lebt? Nein! Uns steht alles zur Verfügung? Es ist nur falsch verteilt.


Lernen wir gut zu verwalten? Qualifizieren wir uns von mir


? Das ist eine sehr komplexe große Frage. Ich habe vorhin ganz viele Bereiche angesprochen, wo man verwalten kann. Man könnte in jeder einzelnen dieser Stunde reden, wie man das besser machen kann.


Aber ich sag nicht: Du pass mal auf, pack dein Geld mal da hin! Genau. Aber Ich persönlich bin der Meinung, dass an der Wurzel von fast allen Problemen vom Menschen die fehlende Erkenntnis von Selbstliebe ist. Selbstliebe, die aufgebaut ist auf den Liebe von Jesus, die wir von uns erkennen. Und deswegen lieben wir uns selbst.


Ich denke, eine große Ursache vom Burnout ist das: Weil wir dann nicht gesunde Grenzen setzen und dann kommen wir an ein Burnout. Und wenn du die Situation mit Kind des Königseins und aus regelnder Selbstliebe zusammen nimmst, dann wird ein Schuh draus. Dann lässt du sicherlich nicht zu wenig. Okay, das war also ein Tipp. Erkennen, dass man ein Kind des Königs ist und erkenne, wie viel Liebe man hat.


Das kann man studieren, wie sehr Jesus einen liebt und du dementsprechend auch dich selbst lieben darfst. Näher zu Jesus wachsen habe ich ja vorhin schon angesprochen. Verwalten im Interesse des Schöpfers. War dann wieder 1. Johannes 2,17: Aber was noch viel spannender ist, ist Psalm 37,4. Da steht nämlich: Wenn ich nachjage, was Gott für mein Leben will, dann gib er dir alles, was du brauchst! Und vielleicht sogar noch viel mehr, denn was wünscht dein Herz?


Natürlich auch gut verwalten, das ist dann im Talentbeispiel, 25 zu 24 Jahren ist das, weil in dem Moment, wo du gut verwaltest, qualifizierst du dich selbst, mehr zu bekommen. Das ist der eindeutige Beweis davon in der Bibel. Okay, Treu sein, das haben wir schon sehr viel darüber geredet, wir haben geringsten und auch mit vielen Treu. Dieses mit dem Treu kann man ja auf Geld übertragen. Und jetzt kommt wieder das Lieblingsthema von mir.


Ich gehe in Rangstorf, da gibt es schon eine Facebook Gruppe, wo alle in Rangstorf drin sind und alles reingeschmissen wird. Und ihr wollt nicht wissen, wie oft in diese Gruppe drinsteht, kann mir jemand einen günstigen und guten Fliesenleger anfühlen. Ich muss mich jedes Mal zurückhalten, weil meine Firma auch in Rangdorf sitzt. Ich kann da nicht drauf reagieren. Ich kann ja Diskussion bekommen.

Das ist nie günstig für meine Firma. Aber wo in der Erde soll gut und günstig zusammengehen? Das geht nicht! Okay.


Ich möchte hier ein klein wenig darüber weiterreden, denn das ist ein sehr spannendes Thema. Schnäppchenjäger und günstig sein sind für fast jeden ein Thema. Ich hatte einen Freund, der einen Kindersitz für sein Kind suchte und jeden Abend eine Stunde damit verbrachte, den perfekten Kindersitz zu finden. Letztendlich fand er einen, der zehn Euro günstiger war. Yeah!


Wie viel Zeit verschwende ich dabei? Und dann noch etwas anderes: Egal, ob der fließende Christ ist oder nicht, die Talente, die er bekommen hat, hat er vom Schöpfer bekommen, die könnt ihr gar nicht bezahlen! Ihr habt keine Chance! Das bedeutet auch, dass in dem Moment, wo jemand Geld von euch will, das Wichtigste ist, gebt immer mehr! Ihr bricht damit die Macht des Geldes.


Genau! Und dann bin ich bei meinen Vorbereitungen auf etwas gestoßen, das ich mit euch teilen muss. In den USA gibt es einen Dachdecker, der jede Woche einmal durch arme Gegenden fährt, an Türen klopft und sagt: "Oh, dein Dach ist kaputt. Darf ich es kostenlos reparieren?"


Das komplette Dach kostet zwischen 20'000 und 40'000 Dollar. Das macht er einmal die Woche! Unglaublich! Die ersten fünfundzwanzig Leute lehnen ab, was ich nie glauben konnte. Was für eine Kultur! Welches Vertrauen haben wir untereinander als Menschen! Derjenige, der Ja sagt, wird dann von anderen Leuten nervös umgeben, die auch Hilfe suchen.


Da habe ich jetzt eine richtige Entscheidung getroffen. Alle sagen: Hast du das geglaubt? Das kann ja nicht wahr sein! Das musst du im Betrug sein! Sie wollen dir nur noch etwas anderes verkaufen.


Ist aber nicht so. Er stellt es dir kostenlos zur Verfügung. Und ich weiß nicht, ob ihr das wisst, aber es gibt schon viele Geschäfte. Er macht Videos davon. Was für eine Marketingidee.


Natürlich wächst sein Geschäft. Leute erfahren, dass er so etwas macht. Aber wenn einem Geschäft nicht gut geht, dann fange doch hier an. Stellt euch vor: Wenn jedes Geschäft einmal im Monat, oder einmal im halben Jahr, seinen Dienst komplett kostenlos zur Verfügung stellen würde. Gerade für Leute, die es brauchen.


Was für eine Kulturveränderung könnten wir haben, weil plötzlich überall Leute auftauchen, die Dinge umsonst bekommen haben, die bedürftig waren. Wenn man damit anfängt, würde mehr Geld übrig bleiben. Unter Christen kann man das auch noch richtig geil einsetzen. Ich glaube übrigens, dass ich berufen bin, Geld zu verdienen, damit wir es in das Königreich investieren können, um das Königreich zu bauen. Mittlerweile glaube ich, dass es viel mehr ist, dass ich solche Lehren machen darf, damit viele Leute anfangen, anders über das Thema Finanzen zu denken.


Damit viele Leute anfangen, ihre Finanzen freier zu verwenden. Und frei zu geben für sein Königreich, schon im übertragenen Sinne, weil eigentlich alles, was man mit seinem Geld macht, dem Königreich dienen soll. Eine ähnliche Geschichte, nicht ganz, war, als ich in Thailand im Urlaub war und wir irgendwo essen waren. Da war eine junge Dame, die eine demütige, tolle Ausstrahlung hatte und so gut bediente.


Eigentlich wollte ich ihr Trinkgeld geben, aber ich hatte kein thailändisches Geld mehr. Dann erinnerte ich mich, dass ich in meinem Handy noch fünfzig Euro hatte. Ich gab es ihr als Trinkgeld und holte auch den Chef dazu, damit sie es nicht teilen muss. Das war für sie. Darf ich sie trinken? Sie sagte ja, das war auch für sie, nicht damit sie es teilt. Ich habe es ihr gegeben, um es für mich zu geben.


Und hier kommt das eigentliche Thema. Wie oft bekommt man als Mensch die Gelegenheit, jemandem spontan etwas zu spenden? Das geht uns in Thailand. Was für eine Gelegenheit! Ich hoffe, dass ich jetzt öfter nach Thailand fliege und spontan spende.


Es bricht die Macht des Geldes. Es öffnet Türen. Wie auch Komplimente und Ermutigungen. Das öffnet Herzen und Türen. Sprüche 11,24 ist wieder so ein: Wer großzügig gibt, wird dabei immer reicher.


Wer aber sparsam ist, wird immer ärmer dabei. Deshalb betrachtet bitte das Thema Geld nicht als euer Terrain. Ihr qualifiziert euch damit für bessere Dinge. Eine Frage, die ich mir beim Geldausgeben gerne stelle, ist immer: Ehrt das Gottes Schöpfung? Man kann darüber lange nachdenken, was das bedeutet.


Für mich ist zum Beispiel der Kauf von Lebensmitteln ein sehr wichtiges Thema. Allein schon, dass man für 2,99 Euro kein vernünftiges Hackfleisch bekommen kann. Das ist nicht nur schlecht für die Tiere und wie sie behandelt werden, sondern auch für die Menschen, die dort arbeiten. Nur ein Beispiel, das auf viele Bereiche angewendet werden kann, denn die Erde ist eine Reflexion von Gottes Charakter. Er hat alles da hineingelegt, so wie es ist.


Und deshalb ist es wichtig, dass wir ihm dienen und seine Schöpfung ehren. Es macht ihn traurig, wenn wir nicht gut damit umgehen. Es macht ihn super glücklich, wenn wir gut damit umgehen. Oft ermöglicht er dann auch finanzielle Segnungen, wenn man gut mit seiner Schöpfung umgeht. Eine Sache war, dass meine Frau einmal gesagt hat: Lass uns nur noch Bio kaufen.


Ich dachte mir: Das kostet ja gleich wieder zweihundert Euro mehr im Monat. Dann habe ich mir Sorgen gemacht und gemerkt: Was bin ich für ein Typ? Ich arbeite mit Finanzen und mache mir Sorgen über zweihundert Euro, obwohl meine Frau eigentlich vorschlägt, Gott durch den Kauf von Bio-Lebensmitteln zu ehren. Und Gott unterstützt das. Ich habe noch eine sehr schöne Geschichte.


Wir sind fast am Ende. Ich habe noch eine sehr schöne Geschichte. Ich war einmal auf einer Veranstaltung in Kurhessen und hatte dort zu viel getrunken. Das


 passiert mir auch mal. Ahaaah Aber ich habe mir gesagt, das passiert mir auch mal.


Ich musste nicht Auto fahren, ich war auf dem Weg nach Hause und hatte Kopfschmerzen und es ging mir eigentlich nicht gut. In einem Feld stand ein Baum. Plötzlich hat dieser Baum meine volle Aufmerksamkeit erregt. Und Gott hat mit mir über den Baum gesprochen. Er sagte zu mir: Jasper, stell dir doch mal vor, auf der Erde würde es nur einen Baum geben.


Und dieser eine Baum würde den gesamten Sauerstoff der Erde produzieren. Wie würden die Menschen mit diesem Baum umgehen? Wie würden sie ihn behandeln? Mir wurde klar, da kann doch nichts schiefgehen, wenn es nur diesen einen Baum gibt.


Er war weg. Und da sagte ich: Aber ich: Der Herr war so gut. Ich habe Milliarden Pflanzen für euch hingelegt. Ich finde das Bild so fantastisch. Wo wir auch hinschauen können?


Wir können über Gott staunen. Immer. Und dankbar sein? Okay. Im Christentum wollen wir immer gerne zurück zum Anfang im Sündenfall.


Ich habe ja schon die Schöpfungsgeschichte mit Adam erzählt, dass er einfach dasteht, aber da gibt es auch schon ein paar Worte, die man damit in Verbindung bringen kann: Handeln statt abwarten, oder nur, wenn du handeln möchtest, kannst du verbessern. Das ist ein großer Tipp, dass wir nichts tun. Es ist gar nicht schlimm, eine Pause zu machen, denn dann kann Gott sprechen und das besser machen. Richtig und falsch! Er ist am Kreuz gestorben.


Es ist richtig spannend, weil wir immer so viel Druck haben, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aber wenn wir eine falsche Entscheidung treffen und sie mit Gott gehen, dann lässt er dich nicht allein. Er geht mit dir durch den Fehler und macht ein Zeugnis daraus. Da habt ihr es, was wir erzählen wollten. So.


Gottvertrauen statt Misstrauen. Verwaltung statt nur Verwahrung. Ihr könnt alles von mir bekommen, wenn ihr das haben wollt. Auch meine Bullet Points. Das ist gar kein Problem.


Gottvertrauen statt Misstrauen. Verwaltung statt nur Verwahrung. Vermehren statt nur bewahren. Aber am wichtigsten ist für mich, dass ihr danach eurem Herzen vertraut und auf Gott verlasst, und auf nichts anderes als nur auf ihn. Geld ist nicht euer Versorger.


Redet mit Gott darüber, und bitte auch mit anderen Menschen. Die Gedankensparidee ist wirklich wertvoll. Und das ist übrigens auch eine sehr gute Vorbereitung für die Zeit, in der man nicht mehr kaufen und verkaufen kann. Diese Offenbarung ist in unserem letzten Gespräch aufgekommen, und das ist so spannend, wie sich dieses Thema entwickelt hat. Ihr könnt schon mal sehen, wie viel bei mir passiert ist, nur in den letzten zwei Wochen.


Ich möchte einfach, dass ihr auch anfangt, mit Gott darüber zu reden, damit ihr in diesem Bereich viele weitere Schritte machen könnt. Der Umgang mit Finanzen ist faszinierend. Und ich habe schon gesagt: Rechenschaft ist wichtig, dass man mit anderen Menschen darüber redet, dass man das offen und transparent macht. Genau mit Gott und mit anderen. Ja.


Amen. Also ich bin eigentlich fertig und bin offen für Fragen. Wenn ihr keine habt, dann hoffe ich, dass ihr alles verstanden habt und ein wenig darüber nachdenken könnt. Marc, sagst du mir, ob das Ende ist oder möchtest du noch ein Zeugnis hören? Ich habe drei aufgeschrieben, ich kann sie leider nicht alle erzählen.


Ich mag ein Zeugnis, das für mich am beeindruckendsten war. Ich war früher in einer Sekte. Wenn man mich googelt, findet man das. Ich war mehr beim Menschen als bei Gott. Und als ich dort rausgegangen bin, durfte ich nur die Bibel lesen. Das war auch der Nackenschlag von den Sektenführern, weil dadurch habe ich eine Beziehung mit Gott aufgebaut.


Das wusste ich aber zu der Zeit nicht. In der Nacht, bevor ich aus der Sekte ausgetreten bin, war mir klar, dass ich gehen musste. Ich hörte eine Stimme, die sagte: "Alles Geld, das du ungerechterweise zurückgehalten hast, spende es dorthin." "Ungerechterweise zurückgehalten" möchte ich erklären. Ich hatte mit ihm abgemacht, dass ich alles Geld, das ich ihm gebe, die Hälfte behalte, weil ich dachte: Ab dem ersten Mai habe ich nichts mehr und gar kein Geld zu haben, ist mir zu riskant.


Ich begann, mit diesem System zu diskutieren, und ich hatte am ersten Mai nichts mehr. "Ihr habt mir mein Geld gegeben", sagte ich. Ich ging zur Bank und hatte kein Konto. Ich musste mich bemühen, das Geld für etwas zu spenden, wo ich vorher gespendet hatte.


Das hatte ich im Fernsehen gesehen. Es war eine Predigt von entweder George Meyer oder ich weiß nicht mehr genau wer es war. Benny Hinn oder Cap Flow L'Dollar. Und als Dank für die Spende haben sie mir ein Buch geschickt. Ich bin ein Leser. Seit ich Christ bin, bin ich gerne.


Ich war damals noch nicht wirklich Christ. Das Buch kam an und wurde von mir im Schrank schön eingepackt. Ja, so ging mein Leben weiter. Ich werde irgendwann getauft, aber hatte keine lebendige Beziehung. Ich kam in die Everyation Kirche und lernte Jesus und lebendige Beziehungen kennen.


Und noch ein paar Jahre später fing Carath an, über ein Buch zu predigen. Er erzählte von sich selbst am Anfang dieses Buches, Robert Morris, übrigens ein sehr empfehlenswertes Buch "The Blessed Life", dass Robert Morris in diesem Buch am Anfang von sich selbst erzählt, dass er ein reisender Pastor ist. Also Robert ist ein reisender Pastor und lebt von den Spenden, die er bekommt, während er predigt. Und in einem bestimmten Monat hatte er nur eine Predigt.


Und er machte sich total Sorgen, ob er finanziell über die Runden kommen würde. Und er ging in eine sehr kleine Gemeinde. Nach der Predigt kam der Pastor zu ihm und sagte: "Robert, ich staune, welchen Segen wir hier für dich haben. Das ist das größte Opfer, das wir je gesammelt haben." Und es war auf den Cent genau das, was er gebraucht hatte, um den Monat zu überstehen.


Da kommt die Stimme. "Spende das doch mal an die Putzfrau, die du vorhin gesehen hast." Und er sagte: "Nein!" "Was ist mit der Hälfte?" Merkt ihr schon, das ist genau die gleiche Geschichte.


Robert diskutierte mit ihr, und letztendlich tat er es. Später saß ich mit ihm in einem Restaurant an einem großen Tisch, und gegenüber saß ein unangenehmer Mann im schwarzen Anzug. Er sagte den ganzen Abend nichts, aber plötzlich fragte er: "Hey, wie viel Geld hast du eigentlich für diesen Scheck bekommen?" Und Robert beschreibt jetzt, wie und warum er in diesem Buch lügt. Das ist unglaublich.


Der Mann sagte: "Oder ich weiß es nicht genau." Dann sagte der Typ: "Dann hol doch mal den Scheck." Und Robert sagte: "Meine Frau hat ihn." Da saßen sie also am Tisch. Dann sagte der Mann: "Dann hol ihn doch mal!"


Robert ging zu seiner Frau und beschreibt weiter, wie er lügt. Er fragte nach ihrer Pizzaspeck. Sie sagte: "Ja." Er ging zurück. Und dann beschreibt er, wie der Typ darauf besteht, dass der Scheck aus dem Auto kommt.


Und er beschreibt auch, wie er es so klingen ließ, als wäre das Auto so weit weg, dass er nie auf die Idee käme, den Scheck so rüberzuschieben. Der Typ sagte: "Gott will dir heute etwas über Finanzen beibringen. Dann hol dein Scheckbuch aus der Tasche und gib ihm zehntausend Dollar." Kommt übrigens auf den Cent genau hin. Unglaublich, oder?


Was für mich an dieser Geschichte so faszinierend ist: Ich war in einer Sekte, ich war auf dem falschen Weg. Gott hat mir ein Buch geschickt, weil er wusste, dass ich etwas mit Finanzen zu tun habe. Ich brachte den Hauptpastor einer Gemeinde dazu, darüber zu predigen, damit ich es endlich mal lesen würde. Das ist so verrückt!


Und jetzt kommt der eigentliche Punkt. Diese Geschichte gilt eigentlich auch für euch. Das Thema Finanzen ist so entscheidend für unsere Beziehung zu Jesus, denn ich versuche, Vertrauen anstelle von Angst zu setzen. Ich würde mir wirklich wünschen, dass ihr aufbricht. Und dass es sich weiter ausbreitet. Transparenter wird.


Gedankenschwärme bekommen. Genau.

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Jasper Nozza
Gründer von CFDL und Experte für Vermögensaufbau, Finanzierungen & Versicherungen.
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