Wertstabile Sachwerte zur Vermögenssicherung: Vermögensabsicherung bei Krisen und Inflation

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Inhalt

Das wichtigste in Kürze zu Sachwerten

  • Sachwerte dienen in erster Linie der Vermögensabsicherung.
  • Sicherheit an sich darf nur einer von vielen zu betrachtenden Faktoren sein.
  • Es gibt unzählige Varianten von Sachwerten.
  • Du solltest nicht “alles auf ein Pferd” setzen, damit du deine Risiken reduzierst (Diversifikation).
  • Wir geben einen groben Überblick über die größten Varianten der Sachwerte und stellen auch ausgewählte Möglichkeiten, die über die Finanzdienstleistungsbranche hinausgehen, etwas detaillierter vor.

Sachwerte haben gemeinsam, dass sie physisch vorhanden sind und auch einen materiellen Nutzen haben. Dies ist bei den sogenannten Geldwerten wie Bar- und Giralgeld nicht der Fall. Es ist eher als Tauschmittel gegen Dienstleistungen und Waren zu betrachten.

Sachwerten wird nachgesagt, dass sie eine sichere Geldanlage darstellen und hohen Schutz bieten. Dies ist auch der Fall, jedoch kannst du nie von einer 100-prozentigen Sicherheit ausgehen, gewisse Risiken sind immer vorhanden.

Da ein Sachwert “greifbar” ist, kann er beispielsweise verloren gehen oder sogar zerstört werden.

Sie können auch an Wert verlieren, jedoch keinesfalls so stark Schwanken wie zum Beispiel Aktienkurse. Die Chance, dass Krisen und die Inflation den Sachwerten schaden, ist somit geringer. Aber auch das ist relativ zu sehen. Als im Jahr 2008 die Immobilienblase platzte, reduzierte sich der Wert von Immobilien drastisch.

Folglich dürfen Anleger Sachwerte nicht nur unter den Aspekten Schutz und Sicherheit betrachten:

  • Steuern,
  • laufende Kosten,
  • Korrelation mit anderen Märkten,
  • Nachhaltigkeit,
  • Renditechancen,
  • Flexibilität und
  • Verfügbar- beziehungsweise Veräußerbarkeit

sind ebenso wichtig in der Gesamtbetrachtung und Entscheidungsfindung.

Es gilt nicht alles auf eine Karte, auf einen Sachwert, zu setzen, sondern seine Risiken und sein Vermögen weit zu streuen (Diversifikation), um möglichst breit aufgestellt zu sein. Denn nur so kannst du als Anleger sicherstellen, dass sich sein hart erarbeitetes Vermögen nicht doch schlagartig reduziert oder sogar verloren geht. Diese Empfehlung gilt nicht nur im Rahmen der Vermögensabsicherung, sondern auch beim Vermögensaufbau.

Es gibt eine Reihe unterschiedlichster Sachwerte

Die wohl bekannteste und präsenteste Variante sind Immobilien. Du kannst auf verschiedenste Wege in Immobilien investieren. Der klassische Weg ist der Kauf / die Finanzierung der eigenen Wohnimmobilie. Hier stellt das Wohneigentum aber eher eine Verbindlichkeit als einen Sach-/Vermögenswert dar, denn Unterhalt und anstehende Renovierungskosten sorgen in der Regel dafür, dass das Investment eher Geld kostet als einbringt, auch wenn du dir dadurch die Mietausgaben sparst.

Wenn du eine Immobilie jedoch mit der Absicht kaufst, sie zu vermieten, sieht die Sache anders aus. Weitere Möglichkeiten, sich an Immobilien zu beteiligen, bieten zum Beispiel Crowdinvesting oder Investments in Immobilienfonds.

Wir können dich beim Finden der optimalen Finanzierung unterstützen und agieren als Ratgeber, um deinen Traum der eigenen Immobilie Wirklichkeit werden zu lassen.

Auch im Bereich der Immobilie als Kapitalanlage geben wir dir bei Bedarf ein paar Gedankenansätze mit auf den Weg.

Edelmetalle

Edelmetalle wie Gold oder Silber sind in Sachen Vermögensabsicherung ebenfalls sehr bekannt. Sie eignen sich zumindest dafür, die hohe Inflation auszugleichen. Viel Rendite darfst du dir aber nicht erwarten, wenn du eine der folgenden Möglichkeiten wählst:

  • dem physischen Kauf von Gold, Silber oder anderen Edelmetallen in Form von Barren oder Münzen,
  • dem Kauf von Zertifikaten und
  • von ETCs (Exchange Traded Commodities)

Bei physischem Kauf, Verwahrung im Ausland und Verwaltung durch Experten macht es wiederum viel Sinn, Edelmetalle in sein Portfolio zu integrieren.

Vor allem wenn du neben den Kursgewinnen auch Mengengewinne erhältst. Ein paar ausgewählte Anbieter verwalten dein Edelmetall-Portfolio, um entsprechend der wirtschaftlichen Zyklen deine Edelmetalle zu kaufen und zu verkaufen. Das funktioniert in etwa so:

Generell ist in einer Rezession eher Gold gefragt und steigt somit im Wert, da sich die Volkswirtschaft in Sicherheiten flüchtet. Die Nachfrage nach zum Beispiel Platin, Palladium und Silber nimmt ab, da die Produktion in einer Volkswirtschaft zurückgefahren wird. Die Preise fallen. Die Experten verkaufen dann dein Gold für dich teuer und kaufen von den Erlösen günstiges Platin, Palladium und Silber. Im Zuge der darauffolgenden Konjunktur sind Platin, Palladium und Silber wieder nachgefragter und teurer, Gold hingegen verhältnismäßig günstiger, weil weniger nachgefragt. Die Experten verkaufen also Bestände deines teuren Platins, Palladiums und Silbers, um davon günstig Gold zu erwerben. Auf diese Art und Weise kann man neben den üblichen Kursentwicklungen zusätzlich auch Mengensteigerungen erwarten. Gerade diese machen ein Investment in Edelmetalle sehr attraktiv.

Wenn du mehr Details über diese spannende Variante der sicheren und trotzdem lukrativen Anlage wissen möchtest, komme gern auf uns zu.

Aktien, Fonds und ETFs


Aktien, Fonds und ETFs
vermutet man eigentlich nicht in dieser Rubrik, jedoch gelten auch sie als Sachwert, da Anleger im Grunde einen Teil vom Unternehmen kaufen, welches ja physisch in Form von Immobilien, Maschinen usw. vorhanden ist.

Für uns sind Aktien (sowie Fonds und ETFs) eher für den Vermögensaufbau nützlich. Lies hierzu gerne unseren Artikel zum Thema Vermögensaufbau. Dort wird etwas genauer auf Fonds, Aktien, ETFs und Rendite eingegangen.

Sammlerobjekte

Sammlerobjekte wie Oldtimer, Uhren, Kunst und Antiquitäten bieten sich ebenfalls an, um Vermögen abzusichern. Hierbei ist für Anleger aber darauf zu achten, dass es sich eben meist um einen Sammlerwert handelt und der Kreis der potenziellen Abnehmer verhältnismäßig gering ist. Auch muss darauf geachtet werden, dass bereits ein kleiner Kratzer den Wert und somit auch den Preis drastisch senken könnte.

Wenn du dich hier aber auf eine spezielle Nische der großen Palette der Kunst einlässt und diese näher betrachtest, fällt auf, dass es durchaus eine wertstabile, sichere, kostengünstige und vor allem transparente Möglichkeit gibt. Darüber hinaus bietet dieses Investment enorme steuerliche Vorteile und wird als Kulturgut gehandelt. Unter bestimmten Voraussetzungen sind Gewinne bei Veräußerung komplett steuerfrei. So verhält es sich auch bei der Übertragung der Kulturgüter im Falle von Erbschaft – Befreiung von der Erbschaftssteuer.

 

Nachhaltige Geldanlage

Du kannst dich als Anleger im Rahmen von nachhaltigen Geldanlagen auch an Wäldern und Plantagen beteiligen. Du kaufst hier Anteile dieser oder investierst in Investmentfonds, die verschiedene Wälder/Plantagen in ihrem Portfolio führen. Hier partizipierst du letztendlich am Verkauf der entstehenden Rohstoffe.

Weitere Sachwerte für ein Investment

Darüber hinaus sind die Möglichkeiten in Sachwerte zu investieren für Anleger fast unbegrenzt. Du kannst auch in:

  • Transportmittel wie Schiffe, Flugzeuge, Container etc.,
  • oder Rohstoffe wie Getreide oder Öl investieren,
  • sich an erneuerbaren Energieprojekten beteiligen,
  • oder in seltene Erden wie zum Beispiel Osmium investieren.

Es gibt zahlreiche Unternehmen, die sich in den entsprechenden Bereichen spezialisiert haben.

Welche Formen der Vermögensabsicherung überhaupt Sinn machen und welche Sachwerte sich für dich am besten eignen, finden wir gerne gemeinsam mit dir heraus und unterstützen dich als Ratgeber durch unser Know-How bei deiner Entscheidung.

Wenn du dein Geld gut anlegen, schützen und bei verhältnismäßig geringen Risiken trotzdem hohe Renditen erwirtschaften möchtest, die mindestens die hohe Inflation ausgleichen können, nimm einfach ganz unverbindlich Kontakt zu uns auf. Wir wollen dir kein einzelnes Produkt verkaufen, sondern dich unabhängig beratengut auf deine persönliche Situation eingehen und dir deine individuellen Fragen beantworten.

Häufige Fragen zu Sachwerten

Aktien in dem Sinne sind auch Sachwerte. Die Investition in solche macht zumindest mittelfristig absolut Sinn. Im Zuge einer vernünftigen Diversifikation ist ein Investment in Immobilien und auch Gold oder Silber angeraten. Jedoch sollten Letztere, wenn überhaupt nur einen kleinen Teil deines Portfolios ausmachen. Eine weitere Möglichkeit von vielen bietet der Kunstmarkt. Hier kann mit einem sicheren Investment Rendite gemacht werden, die steuerfrei ist und nicht mit anderen Märkten korreliert. Wenn du dein Portfolio breiter fächern willst, helfen wir dir gerne bei der Entscheidungsfindung.

Inflation-linked-bonds bieten sich hierfür an. Ihr Ziel ist eine relativ sichere Investition, die zumindest die Inflation ausgleicht.
Eine zweite Möglichkeit ist eine clevere Investition in den Kunstmarkt. Weitere Details dazu bekommst du in einem persönlichen Gespräch.
Darüber hinaus gibt es unzählige weitere sichere Anlagemöglichkeiten. Die einzige Sicherheit, die man aber wirklich bekommt, ist die Sicherheit, dass dein Geld am Ende weniger wert sein wird. So zum Beispiel Anlagen auf dem Sparbuch oder Anlagen in Garantieverträge – Zinsen erwirtschaften diese nämlich so gut wie keine. Allerspätestens nach Kosten und Inflation erfährt man bei derartigen Anlagen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Negativrendite.

Es gibt leider keinen Sachwert, der zu 100 Prozent sicher ist. Ein gewisses Risiko bleibt immer und Verluste können entstehen. Egal ob Gold oder andere Edelmetalle, eine Immobilie, Aktien, Fonds oder ETFs – jede Investition kann negative Folgen haben. In fast allen Fällen bestimmen Angebot und Nachfrage den Markt. Sollte es keinen Menschen geben, der den von dir aufgerufenen Preis zahlen will, bleibst du auf deinem Objekt sitzen und fährst in den meisten Fällen Verluste ein, da du in der Regel gewisse Kosten hast, um das Objekt zu pflegen, lagern oder zu versichern. Daher ist es wichtig sein Geld zu verteilen und in mehrere Dinge zu investieren, um Risiko zu streuen und den hohen Schwankungen an den Märkten gerecht zu werden. Dazu kommt, dass es gewisse Märkte gibt, die miteinander korrelieren. So hatte zum Beispiel die Lehman Brothers Insolvenz in 2008 nicht nur starke Auswirkungen auf den Aktien-, sondern darauf folgend auch auf den Immobilienmarkt. Im Gegensatz dazu stiegen die Preise für Gold entsprechend. Für eine optimale Streuung von seinem Geld sollten also auch Märkte gewählt werden, die mit keinem anderen korrelieren und unabhängig sind. Eine Alternative kann hier der Kunstmarkt bieten. Wir raten in vielen Fällen dazu, 10 bis 30 Prozent vom Geld für eine Investition in Kunst zu nutzen.
Solltest du Fragen haben oder genauere Tipps brauchen, unterstützen wir dich gerne mit unserem Wissen und präsentieren dir diverse Möglichkeiten im Vergleich. Nimm einfach und unverbindlich Kontakt mit uns auf.

Eine Vielzahl von Sachwerten eignen sich für die Geldanlage. Je nachdem, welches Ziel mit dem Anlegen verbunden ist, unterscheidet sich die jeweilige Auswahl.
Die folgende Unterteilung ist nur grob zu verstehen. Man kann die jeweiligen Güter nicht zu 100 Prozent in die einzelnen Kategorien stecken.

-Im Sinne des reinen Werterhalts kannst du Gold und andere Edelmetalle kaufen, um dich vor Verlusten zu schützen. Ob zum Zeitpunkt des Verkaufs die gewünschten Preise auch erzielbar sind, bleibt offen.
-Wenn es dir um Inflationsschutz geht, gelten Investments in Immobilien als gut. Auch Immobilienfonds können hierfür genutzt werden. Bei Letzterem ist der Vorteil, dass du keine 6-stelligen Euro Beträge investieren musst. Du kannst dir aber in diesem Fall auch nicht die eigene Miete sparen oder gar Miete im Sinne eines passiven Einkommens generieren. Auch Gold zählt als alternative Anlage im Bereich Inflationsschutz.
-Solltest du mit deinem Geld Wertsteigerung in Form von Zinsen und Dividende im Sinn haben, sind Aktien, Fonds oder ETFs das Richtige für dich. Unterschiedliche Steuern und Kosten sind hier zu beachten. Ebenfalls ist ein Vergleich anzustreben, ob sich für dich die Lösung in einem Depot oder einer Versicherung eher anbietet. Zusätzlich solltest du dieser Variante, wie den meisten anderen auch, Zeit geben und nicht den Verkauf in den nächsten 5 bis 10 Jahren anstreben, da der Zinseszinseffekt (exponentielle Werterhöhung durch Zinsen auf Zinsen) Wunder wirken kann.
Eine weitere Möglichkeit für eine Wertsteigerung über mehrere Jahre bietet Kunst. Hier gilt es aber auch zu differenzieren. Wir raten davon ab, Unikate wie einzelne Gemälde oder Skulpturen zu kaufen. Sinnvoller können, ähnlich wie bei Luxusuhren wie Rolex, Produkte sein, die in gewissen Editionen produziert werden. So ist es der Fall in der Fotografie. Verdeutlichen kann das der „Post War and Contemporary Art Index“. Dieser erzielte in den letzten 50 Jahren durchschnittlich 10 Prozent Rendite pro Jahr. Der MSCI World Index schaffte es im selben Zeitraum nur auf etwa 7 Prozent Rendite im Jahr. Hinzu kommt, dass bei Kunstgegenständen wie dieser speziellen Form der Fotografie unter gewissen Umständen keine Steuer auf die Gewinne fällig wird. Auch die Erbschaftssteuer findet hier keine Anwendung. Der Wert eines solchen Kunstwerks bestimmt sich natürlich durch Angebot und Nachfrage. Eben diese Nachfrage steigt immer stärker – in den letzten 20 Jahren stieg der Umsatz für zeitgenössische Kunst im Auktionsmarkt um ungefähr 180 Prozent pro Jahr. Gerade Vermögensverwaltungen (family offices) nutzen dieses Asset bereits seit langen Zeiten für ihre Kunden, um Wert zu steigern und vor Inflation zu schützen. Es gibt hier zum Glück auch mit weniger Geld im Portemonnaie die Möglichkeit, an diesem Markt zu partizipieren. Das Ganze ist auch möglich ohne übertrieben viel Leidenschaft für den Bereich Kunst an sich.
-Viele weitere Dinge zählen als Geldanlage in diesem Bereich. Meist musst du aber Leidenschaft für die Thematik aufbringen oder sie zum Hobby haben. Man kann hier zwischen unterschiedlichen Preiskategorien unterscheiden, wobei die Preise von wertvollen Einzelstücken auch sehr schnell aus ihrer Kategorie nach oben ausbrechen können. Im Bereich von zweistelligen Euro Beträgen sind Sammelkarten, Briefmarken und Schallplatten zu finden. Natürlich gibt es hier auch Exponate, die für Preise in den Millionen gehandelt werden.
In die nächsthöhere Kategorie, dem drei- bis vierstelligen Euro Bereich, zählen Lego (z.B. die Star Wars Collectors Edition), Handtaschen (z.B. von Hermès), Sneaker (z.B. von Nike), Porzellan (z.B. von Meißner), Teddybären (z.B. von Steiff) und Puppen (z.B. von Käthe Kruse). Preise in Höhe von 100 Euro bis an die 10000 Euro sind möglich.
In der höchsten Kategorie sind Alkoholika wie Wein (z.B. Château Mouton-Rothschild) und Whiskey (z.B. Black Bowmore von1993), Luxusuhren (z.B. Rolex) und Oldtimer (z.B. Mercedes) zu finden. Der Preis für eines dieser Güter übersteigt meist den vierstelligen Bereich und kann auch ganz schnell sechsstellig werden. Eine solche Investition lohnt sich in der Regel aber auch über die Jahre. Leider gibt es aber nicht so viele Menschen, die so viel Kapital übrig haben und die nötige Expertise mitbringen, die geboten ist, um keine Fehler zu begehen.

Bei Fragen zu all diesen Formen des Investments kannst du gerne mit uns in Kontakt treten. Wir teilen mit dir unser Wissen, geben dir Tipps und zeigen dir Möglichkeiten im Vergleich.

Ja, Immobilien sind Sachwerte. Denn eine Immobilie ist ein materieller Vermögenswert, der weitestgehend unabhängig vom Währungs- und Aktienmarkt ist. Sie eignet sich im Laufe der Jahre gut als Inflationsschutz. Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du einen Teil seines Geldes auf diese Weise anlegen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, um in Sachwerte zu investieren. Die bekanntesten sind Aktien, ETFs, Fonds, Gold, Immobilien und Kunst. Weit weniger bekannt, aber unter Umständen trotzdem sinnvoll können Dinge wie Oldtimer, Spirituosen, Uhren, Briefmarken, Handtaschen, Sneaker, Porzellan, Lego, Bonsai-Bäume und viele mehr sein. Die einen sind besser geeignet, andere eignen sich weniger gut. Das kann unter anderem an hohen Kosten liegen, die stark Einfluss auf die Rendite oder den Netto-Gewinn nehmen.

Bei der Inflation verliert die Kaufkraft an Wert. In ungefähr 30 Jahren wird etwas, das heute einen Euro kostet, in etwa doppelt so teuer sein. Daher solltest du Teile seines Vermögens unabhängig vom Kapitalmarkt anlegen und dein Geld schützen.
Dafür bieten sich Zahlreiche Optionen an. Meistverbreitet sind Aktien, ETFs, Fonds, Gold, Immobilien und Kunst. Weit weniger bekannt sind hingegen Lego, Oldtimer, Handtaschen, Spirituosen, Uhren, Sneaker, Briefmarken, Porzellan oder Bonsai-Bäume. Darüber hinaus kannst du auch in Hanf, Wälder, seltene Erden, Rohstoffe und sogar Transportmittel investieren.

Ein Sachwert ist ein von Geldwertschwankungen unabhängiges Gut. Unzählige Dinge können hierzu gezählt werden. Die meistbekannten sind Immobilien, Gold, weitere Edelmetalle und Kunst. Darüber hinaus gibt es aber eine schier unendliche Palette weiterer Sachwerte. Zu nennen sind neben vielen weiteren Briefmarken, Sneaker, Lego, Handtaschen, Weine und Whiskeys, Uhren, Hanf, Plantagen, seltenen Erden, Container und Oldtimer.

Eine Aktie ist ein Sachwert. Denn der Inhaber der Aktie erwirbt beim Kauf einen Anteil am Unternehmen und folglich auch an dessen Vermögenswerten wie Patenten, Immobilien und Maschinen. Darüber hinaus ist er auch am Produktionskapital des Unternehmens beteiligt. Die Aktie, aber auch der Fonds oder der ETF gilt als ertragsreichster, aber auch riskantester Sachwert, da ein Unternehmen von sich aus für Wachstum sorgt und Werte schafft, auf der andere Seite aber auch an Wert verlieren und sogar insolvent gehen kann.
Daher wird bei Fonds und ETFs, die mehrere Unternehmen in sich bündeln, das Risiko geteilt. Beispielsweise der MSCI World hat ungefähr 1600 Unternehmen aus 23 Industrieländern in sich vereint und bildet deren Kursentwicklung ab. Du verteilst dein Risiko hiermit geografisch, auch wenn gute zwei Drittel der 1600 Unternehmen aus den USA kommen. Zusätzlich zur geografischen Streuung erwirkst du auch eine Verteilung auf unterschiedliche Branchen. Diese werden in 11 Sektoren definiert (prozentualer Anteil abnehmend): Informationstechnologie, Finanzen, Gesundheitswesen, Nicht-Basis-Konsumgüter, Industrieunternehmen, Kommunikationsdienstleistungen, Basis-Konsumgüter, Roh und Grundstoffe, Energie, Versorgungsunternehmen und Immobilien. Die Top 10 dieser 1600 Unternehmen hat ein Gewicht von etwa 18% am gesamten MSCI World. Dazu gehören unter anderem: Apple, Microsoft, Amazon, Tesla und Alphabet.

Sachwertefonds sind Investmenttöpfe, die vor allem in Sachwerte investiert sind. Dazu zählen Aktien von Immobilienunternehmen, Rohstoffunternehmen, Indizes für Rohstoffe oder Edelmetalle und ETCs (Exchange Traded Commodities). All diese Möglichkeiten werden OGWAs (Organismen zur gemeinsamen Anlage in Wertpapiern) genannt. Darüber hinaus gibt es aber auch die AIFs (Alternative Investmentfonds). Dazu zählen nicht nur Projekte der Energiegewinnung, der Forstwirtschaft und der Infrastruktur, sondern auch Investments in Flugzeuge, Immobilien, Container, Private-Equity-Unternehmensbeteiligungen und viele mehr. Ob sich diese Investments lohnen oder sich eine dieser Varianten speziell für dich lohnt, ist möglich. Zumindest für die Risikostreuung kann es sinnvoll sein.

Ja. Gold ist einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Sachwerte. Meist steigt der Kurs für Gold, sobald der Aktienmarkt an Wert verliert. Für gute Rendite und Gewinnaussichten ist Gold leider kein gutes Investment. Es kann in (Finanz-)Krisenzeiten höchstens den Wertverlust deines Gesamtportfolios reduzieren. Wenn du in Erwägung ziehen solltest, Gold in dein Portfolio zu integrieren, empfehlen wir dir, den Anteil am Gesamtwert deiner Assets im einstelligen Prozentbereich zu belassen.

Die Menschen sind im Jahr 2022 sehr verunsichert. Die Folgen der Corona Krise und des Krieges in der Ukraine sind Inflation und Angst. Leider auch die Angst zu investieren. Wobei diese Angst leider meist auf Unwissenheit zurückgeführt werden kann.
Wann kauft man gerne ein? Wenn es einen „Sale“ gibt. So kaufe ich auch gerne den Käse im Supermarkt oder die Klamotten in meinem Lieblingsshop, wenn sie im Angebot sind beziehungsweise der Preis reduziert wurde. Exakt so solltest du dich auch auf den Finanzmärkten verhalten. Wenn du zusätzlich dazu deine Investments auch regelmäßig tätigst und den „Cost-Average-Effekt“ für dich nutzt, ist es über mittel- bis langfristige Zeiträume ziemlich schwer, Verluste einzufahren.
Um dein Geld im Jahre 2022 anzulegen, gibt es so viele Möglichkeiten wie nie zuvor. Auch im Jahr 2023 sowie in fernerer Zukunft wird die Zahl der Anlagevarianten weiter steigen.
Die Frage ist auch, welches Ziel du mit deiner Geldanlage verfolgst. Suchst du Flexibilität, Sicherheit oder Risiko, Rendite oder Werterhalt. Das sind nur eine Handvoll Variablen, um die du dir Gedanken machen musst, bevor du herausfinden kannst, welche Geldanlage für dich zurzeit die Beste ist.
Schaue dir zum Beispiel den Krypto-Markt an. Hier hast du eine hohe Flexibilität in der Verfügbarkeit deiner Gelder, solltest du sie nicht gerade langfristig im Vesting, Farming oder Staking gebunden haben. Du trägst im Krypto-Bereich ein sehr hohes Risiko, hast aber demnach auch die Chance auf extrem hohe Gewinne. Gerade das „bullische“ Jahr 2021 hat gezeigt, was für Gewinne erzielbar waren. Allein der Bitcoin hatte in diesem Jahr eine positive Wertentwicklung von mehr als 100 Prozent. Im Jahr 2022 entwickelte sich der Markt eher „bearisch“ und der Bitcoin verlor an über 100 Prozent seines Wertes. Wie es in 2023 weitergeht, bleibt abzuwarten. Wir bei CFDL sind uns in zweierlei Hinsicht einig. Erstens, dass der nächste Bullenmarkt kommen wird und zweitens, dass das investieren in Krypto-Projekte sehr riskant ist und du dies nur mit „Spielgeld“, also Geld, dem du nach dem Verlust nicht nachtrauerst, machen solltest.
Krypto ist nur eines von unzähligen Möglichkeiten. Das Potenzial ist groß. Es sollte aber auch hier nur ein Bruchteil seines Vermögens investiert werden und im Sinne der Risikostreuung zusätzlich auch mindestens in Aktien und ETFs, sowie in ein paar Sachwerte investiert werden.

Sollte ich in vielen Jahren das Zeitliche segnen, möchte ich den größtmöglichen Teil meines Vermögens an meine Hinterbliebenen weitergeben können, ohne dass diese dabei von der Erbschaftssteuer betroffen sind. Das ist ziemlich einfach, solange ich (Stand jetzt) nicht mehr Vermögen als 900.000 Euro hinterlasse, da meine Frau 500.000 Euro und mein Sohn 400.000 Euro erbschaftssteuerfrei erben kann. Sollte ich in ferner Zukunft Großvater werden, kann ich auch zusätzlich 200.000 Euro an meinen Enkel / meine Enkelin vermachen. Das sind die entsprechenden Freibeträge. Wenn ich bei Lebzeiten mein Vermögen durch Schenkungen reduziere, umgehe ich die Erbschaftssteuer ebenfalls. Sollte zusätzlich eine Immobilie im Erbe stehen, kann auch dieses der Steuer entzogen werden, solange der Erbe die nächsten 10 Jahre darin wohnt. Ich werde in Zukunft mein Investmentportfolio zusätzlich um ein paar Kulturgüter erweitern. Diese sind nach § 13 ErbStG erbschaftssteuerfrei und haben eine Reihe weiterer Vorzüge, die nicht zu verachten sind. Sprich mich gerne darauf an. Ich freue mich, dir etwas mehr Details über diese Möglichkeit zu verraten.

Die Inflation ist allgegenwärtig und in 2022 stärker ausgeprägt als lange zuvor. Die Reduktion der Kaufkraft ist die Folge. Dinge wie ein Eis, das heute einen Euro kostet, werden hochgerechnet in knapp 30 Jahren bereits zwei Euro kosten. So verhält es sich im Grunde mit allen Gütern, auch Sachwerten. Und so wird es in der Regel völlig normal sein, dass dir jemand in 30 Jahren auch etwa den doppelten Geldwert für deine Immobilie oder dein Gold zahlen wird.

Die Corona-Krise und der Krieg in der Ukraine in 2022 haben einen großen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Ob und inwieweit sich diese Auswirkungen in 2023 entwickeln, ist schwer vorauszusagen. Fakt ist, dass es nicht den einen Sachwert gibt, der alle Probleme löst. Vielmehr solltest du versuchen, deine Investitionen zu streuen. Wir empfehlen eine gesunde Mischung aus Aktien, ETFs, Immobilien, Kunst und Krypto-Währungen. Dadurch hast du:
-sichere Assets mit meist geringem Steigerungspotenzial (Immobilien und Kunst),
-normale Assest mit normalem Steigerungspotenzial (Aktien und ETFs) und
-riskante Assets mit enormem Steigerungspotenzial (Krypto-Währungen) im Portfolio.

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Philipp Wolff
Experte für Vermögensaufbau, Finanzierungen & Versicherungen